Die Situation für behinderte Touristen in Kanada ist der in den USA größtenteils identisch. Wir haben bei unserer Reise durch Nordamerika zwei kanadische Bundesstaaten besucht; Ontario und Quebec.
In Ontario haben wir die Niagara Falls besucht, die auf der kanadischen Seite weit eindrucksvoller sind als auf der US-amerikanischen Seite des Niagara Rivers. Hier gibt es einen Riverwalk, der bequem mit dem Rollstuhl befahrbar ist und einen wunderbaren Ausblick auf die Fälle bietet.
Durch eine reizvolle Landschaft entlang des Ontariosees auf einer kleinen Landstraße kann man nach Toronto fahren.
In Toronto befindet sich der höchste freistehende Turm der Welt mit 385 m und bietet bei Schönwetter einen herrlichen Ausblick über die Stadt und die Umgebung.
Ottawa, die Hauptstadt Kanadas, ist nur ein riesiges Verwaltungszentrum und nicht besonders reizvoll.
In Montreal, in Quebec, hingegen gibt es einen sehenswerten Stadtkern am St. Laurenz Strom mit einer hübschen Fußgängerzone, guten Museen und der Basilika de Notredame.
Die wald- und seenreiche Gegend Südkanadas lädt zum entspannen, wandern und kleineren Bootsfahrten ein. Auch Kanada ist für Menschen mit Behinderungen zu empfehlen, weil auch hier ein Urlaub ohne Barrieren möglich ist.