Pazifikküste
Die Pazifikküste ist zwar kein Nationalpark, trotzdem ist sie mehr als eine Erwähnung wert.
Wer die Pazifikküste der USA zum ersten Mal vor den eigenen Augen hat wird sich sicherlich über den ersten Eindruck wundern, weil sie nun wirklich gar nichts mit dem aus den Medien bekannten Image gemeinsam hat.
Zum einen ist in der Sommerzeit die Küste so gut wie täglich nebelverhangen, und außerdem weht stets eine kühle Meeresbrise, die das Baden im kalten Pazifik zu einer abenteuerlichen Herausforderung macht.
Die Einheimischen sind diese Umstände gewohnt und lassen sich davon natürlich nicht beirren, schließlich ist nur einmal im Jahr Sommer.
Bemerkenswert ist, dass dieser dichte Küstennebel sozusagen essentiell für die Pflanzenwelt ist und den Küstenstreifen zu einer immergrünen Landschaft macht. Ohne diese Feuchtigkeit würden die Pflanzen die niederschlagsarmen Sommermonate nicht überstehen.
Entlang des Highway No.1 bietet die Pazifikküste mit ihren steilen Klippen und der harten Brandung ein mächtiges Naturschauspiel, von der eine überwältigende Kraft ausgeht.
Hier ist auch die Heimat unzähliger Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten, die sich von mehreren Aussichtspunkten entlang der Küste, unter anderem sogar mitten in San Francisco, beobachten lassen.
Yosemite National Park
Der Yosemite National Park ist zugleich einer der berühmtesten und auch einer der schönsten Naturparks Amerikas. Durch eine ausgebaute Straße kann man den Park komplett mit dem Auto durchqueren.
Durch seine Höhenlage bietet dieser Park meistens ein angenehmes Klima im Vergleich zur schweißtreibenden Sommerhitze in den Tälern.
Vor allem die außergewöhnlich hohen Wasserfälle des Yosemite National Parks bieten einen einzigartigen Anblick.
Death Valley National Monument
Am tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre kommt man ganz schön ins Schwitzen.
Natürlich weiß jeder, daß es im Death Valley heiß ist, aber mit einem orkanartigen Wind, der einem förmlich die Feuchtigkeit aus allen Poren saugt wird man wahrscheinlich nicht rechnen.
Deshalb ist es ganz wichtig genug Flüssigkeit mitzuführen und sooft es möglich ist im klimatisierten Auto zu bleiben, wobei man auch auf Überhitzung des fahrbaren Untersatzes Acht geben sollte.
Auszahlen wird sich diese Entdeckungsreise in jedem Fall.
Schon Scotty‘s Castle am Nordrand des Valleys, welches einem grün umwucherten spanischen Landsitz ähnelt, bietet einen einzigartigen Anblick.
Außerdem reizen die bunten Gesteinsformationen der Artist‘s Palette und allein die Tatsache, dass man am tiefsten Punkt im Death Valley war.
Wenn man aber glaubt, dass man in dieser unwirtlichen Umgebung bei dieser stechenden Hitze und nur umgeben von Salzkrusten und Salzwasserpfützen, wird man ziemlich überrascht sein, wenn man die unzähligen kleinen Tierchen entdeckt, die bei dieser Hitze in den Salzpfützen leben!
Wegen der extremen Bedingungen ist es empfehlenswert, das Death Valley in der kühleren Jahreshälfte zu besuchen.
Joshua Tree National Monument
Joshua Tree National Park ist wie gesagt einer der schönsten Wüstenparks in den USA und liegt gleich in der Nähe von Palm Springs.
Die Ansammlung an Joshua Trees, eine Art Yuccabaum, und Teddy Bear Chollas, welche im Anza-Borrego Desert State Park besonders stark vertreten sind, verleihen dem Park einen einzigartigen Anblick.
Auch diesen Park kann man bequem mit dem Auto durchqueren.
Sequoia und King's Canyon National Park
Sequoia und King‘s Canyon National Park sind zwei zusammenhängende Naturparks, welche mit Straßen ausgebaut sind, wobei die Strecke in den King‘s Canyon sozusagen eine Sackgasse ist.
Im Sequoia N.P. kann man die mächtigsten Bäume der Erde bewundern; sie sind Tausende von Jahren alt, zig Meter hoch und breiter als ein Auto lang.
Der populärste und mächtigste Baum dieser Art wird General Sherman genannt und ist leicht zugänglich, jedenfalls bis zur Absperrung, wo dann jeder halt machen muß.
Der King‘s Canyon N.P. bietet sich nicht in den gewohnten Farbtönen der übrigen Canyons, die von Knallrot bis ins Braune gehen, dar, sondern erinnert mit seinen grauen Felswänden und seiner üppigen Vegetation eher an den Yosemite National Park.
Bryce Canyon National Park
Wie die Landung auf dem Mars bleibt einem der Besuch des Bryce Canyon National Parks in Utah in Erinnerung.
Hier hat die Natur Hand in Hand mit der Zeit eine der außergewöhnlichsten Canyonlandschaften Amerikas geschaffen.
Der Anblick zahlloser rötlich und weiß gestreifter Stalagmiten und endlos weiter Schluchten bietet ein unvergessliches Naturerlebnis, das man kaum beschreiben kann.
Auch hier sind alle wichtigen Aussichtspunkte mit dem Auto erreichbar.
Grand Canyon National Park
Wer kennt nicht den Grand Canyon? Aber wer war schon dort?
Es gibt zwei Möglichkeiten einen Einblick in den Grand Canyon zu gewinnen, nämlich das North Rim und das South Rim, wobei jede Seite ihre Vorzüge hat.
Vom North Rim aus hat man an klaren Tagen einen besonders weiten Ausblick über das Colorado Plateau im Norden Arizonas, durch das sich der Colorado River gegraben hat, da es um ca. 300 m höher als das South Rim liegt.
Das South Rim bietet grandiose Einblicke in den Canyon selber, wobei auch oft der Lauf des Colorado Rivers im Blickfeld liegt.
Zion National Park
Der Zion National Park ist eine der vielen großen Canyonlandschaften Amerikas und liegt im Süden Utahs.
Das Herzstück des Parks, wo sich einige schöne und zugängliche Wanderpfade erstrecken, ist nur mit einem Shuttlebus erreichbar.
Zu sehen gibt es riesige, spiegelglatte Felswände und hoch aufragende Schluchten.