Italien ist wahrscheinlich das Land mit den meisten kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden innerhalb der eigenen Grenzen.
Die Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Italiens gleichen fast Dimensionen, deshalb wird auch die landesweite Umsetzung der Legislatur im Bereich Zugänglichkeit und Behindertengerechtigkeit sehr erschwert.
Vor allem im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel blieb der Fortschritt aus, deshalb empfiehlt sich die Reise mit dem eigenen Auto, da der Großteil der Autobahnstationen als behindertengerecht eingestuft werden kann.
Rom ist zwar kein internationales Glanzbeispiel, aber im Vergleich innerhalb Italiens besteht zumindest ein sehr gutes Informationsangebot.
Venedig ist durch seine komplizierte Infrastruktur etwas benachteiligt; durch einen speziellen Routenplan und dem Einsatz von Treppenliftern ist die Stadt aber weitgehend zugänglich gemacht worden.
Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen sind im Allgemeinen unzugänglich, bis auf die Metrolinie B in Rom mit einigen Stationen als Ausnahmen.
Erfreulich ist, dass der nationale und internationale Zugverkehr größtenteils zugänglich gemacht worden ist. Viele Bahnhöfe verfügen auch über ein "Welcome Center" für Menschen mit Behinderung.
Die Fluglinie Alitalia hat am Leonardo da Vinci Flughafen den am besten organisierten Service für Alitaliakunden mit Behinderung. Generell bieten aber alle größeren Flughäfen einen speziellen Service für Menschen mit Behinderung.
Wir stehen Ihnen gerne für jede sonstige Auskunft zu Verfügung.