Dieses Projekt setzt sich zum Ziel, bei Touristikfachleuten ein Bewusstsein für die spezifischen Bedürfnisse von behinderten TouristInnen zu bilden resp. zu schärfen; es unterstützt die Forderung behinderter Menschen nach gleicher Freiheit der Mobilität, sowie ihrer Teilnahme an allen touristischen Aktivitäten in den von ihnen gewählten Destinationen.
Da Tourismusfachleute normalerweise keine Erfahrung im Umgang mit behinderten Menschen haben, können sie auch deren Bedürfnisse nicht ausreichend erfüllen.
Unsere Schulung wurde für die Weiterbildung von Fachleuten in der Tourismusbranche konzipiert.
Sie sollen lernen:
- Ihre Vorurteile und Hemmungen gegenüber behinderten Menschen abzubauen
- verschiedene Behinderungsarten kennenzulernen und zu unterscheiden
- das Potential und die Fähigkeiten behinderter Menschen zu kennen
- sich auf die Bedürfnisse behinderter Menschen einzustellen
- sich "richtig" zu verhalten und "richtig" zu handeln
Wir zeigen auf, welche Kriterien zu erfüllen sind um eine barrierefreie Infrastruktur zu schaffen.
Sie lernen was ein behinderter Mensch selbständig unternehmen kann, wie und wann ihm durch richtige Verhaltensweisen und Maßnahmen Hilfe geleistet werden soll, um so seine Bedürfnisse optimal zu erfüllen.
Wir bieten ein 2-tägiges Ausbildungsprogramm für Touristikfachleute
- StadtführerInnen
- Reisebüroangestellte
- gastgewerbliches und Hotelpersonal
- Angestellte von Transportunternehmen
- Angestellte von Fremdenverkehrs- und Tourismusinformationsbüros
bzw. als Blockseminar in Tourismusschulen an.